Das Thema Mobbing ist an Schulen vor allem durch den leichten Zugang zu sozialen Netzwerken nicht zu unterschätzen. Der Workshop „Wir sind stark“ klärt die Schüler des Braker Gymnasiums auf.

„Smartphones sind an unserer Schule verboten“, sagte Tom Akkermann, Mitarbeiter des Mobbing-Interventions-Teams (MIT) des Braker Gymnasiums. Eine Ausnahme seien hierbei allerdings Freistunden, die ausschließlich die Oberstufenschüler betreffen.

„Zumeist müssen wir Themen behandeln, die außerhalb der Schulzeit stattgefunden haben“, sagt Akkermann. Mit Gesprächen über Gewalt und einer Pyramide von Gewaltgraden, wo die Schüler von 0 bis 100 die Schwere der Gewalt festhalten sollten, führt Polizist Jürgen Zimmer durch den Workshop. Auf Karteikarten stehen beispielsweise „Einen Boxkampf austragen“ oder „Jemanden beleidigen“. Die Schüler der siebten Klasse des Braker Gymnasiums sortierten je nach Schwere der Gewalt.

Eine Entwicklung habe es in den letzten Jahren zu dem Thema Gewalt gegeben. „Die Smartphones können Fotos machen, eventuell in der Umkleide, dann werden die Bilder ins Netz gestellt“, erzählt der Polizist weiter.

Nach den Gesprächen über Migration und Rassismus machten die Siebtklässler Übungen, in den Team-Building gefragt war. Die wohl spektakulärste Übung ist ein „Fall vom Lehrerpult“. Hierbei lässt sich ein Schüler nach hinten fallen und wird von seinen Kameraden aufgefangen.

Als nächstes findet der Workshop „Wir sind stark“ in Lemwerder statt.

Bild- und Artikelnachweis: nwzonline.de