Abiturienten feiern rauschende Ballnacht

Feierlich hielten die 95 Abiturienten des Braker Gymnasiums in einer langen Reihe paarweise Einzug, um ihren Abi-Ball zu eröffnen. Die Organisation der Großveranstaltung hatten ausschließlich die Schüler übernommen, die nun mit insgesamt rund 600 Angehörigen, Lehrern und Freunden die Beendigung dieses Lebensabschnitts in der Elsflether Stadthalle feierten.

Dass die Abiturienten in ihrer glamourösen Garderobe nicht nur gut aussahen, sondern sich auch sicher darin bewegen können, bewiesen sie beim anschließenden Tanz. In einem dreitägigen Crashkursus hatten Gerald Weirauch und Susanne Riemer von der Tanzschule „Tanzania“ ihnen alles Nötige beigebracht, um auf dem Parkett eine gute Figur zu machen. Auch hatten sie eine Choreografie einstudiert.

„We’re gonnA BI Rockstar“ lautete das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs. Dementsprechend durfte neben dem Cha-Cha-Cha und Discofox natürlich auch ein Blues nicht fehlen, so die Tanzlehrerin, die zufrieden den Auftritt von der Bühne aus beobachtete. Zum siebten Mal habe sie die Schüler schon auf diesen großen Tag vorbereitet, erklärte sie. Doch bevor die Latein- und Standardformation ihrer Tanzschule das Publikum mit einem Auftritt begeisterte, konnten die Moderatoren Siw Fasting und Marius Hoppe einen weiteren Höhepunkt ansagen. Die Showturngruppe des Stedinger Turnvereins war mit ihrer prämierten „Baustellenshow“ zu Gast und faszinierte die Zuschauer mit ihrer Körperbeherrschung.

In Komitees hatte sich die Schülerschaft schon zu Beginn des vergangenen Schuljahres aufgeteilt, um die Abi-Party, den Ball, das Motto, die Streiche und den Druck von T-Shirts zu organisieren. Jule Möckel, Anna Ringwelski, Lisa Nitschke und Lucy May Hodgekiss gehörten zum Zeitungskomitee, das ein 160 Seiten dickes, farbiges Erinnerungsbuch an die gemeinsamen Jahre erarbeitet hat.

„Viele der jungen Leute zieht es nach der Schulzeit zunächst einmal ins Ausland“, erzählte das Quartett. Vor Studium oder Beruf würden sie gerne andere Länder kennenlernen. Anna Ringwelski wird beispielsweise ein Jahr lang in einem französischen Waisenhaus arbeiten. Ihre Freundin Lisa Nitschke plagt ebenfalls Fernweh und möchte am liebsten für einige Zeit nach Neuseeland. Jule Möckel hingegen plant genau wie Lucy May Hodgekiss als nächstes ein Studium.

An diesem Abend standen jedoch nicht die Gedanken an die Zukunft im Vordergrund, sondern das Feiern des erfolgreichen Abschlusses.

 Bild- und Artikelnachweis: nwzonline.de

2018-05-24T20:47:41+00:00
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