(Bild und Artikel: Evelyn Eveslage, NWZonline)
22 Schüler erstellen ein Objekt, das für ein gewaltfreies Miteinander steht. Am kommenden Mittwoch stellen die Elftklässler in der Agora ihren Entwurf vor.
Brake - Der große Termin steht: Ihr Projekt „Waffen gegen Gewalt“ stellen 22 Elftklässler des Braker Gymnasiums dem niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann vor. Am Mittwoch, 12. Januar, um 14 Uhr präsentieren die Jugendlichen in der Agora des Gymnasiums am Philosophenweg ihre Skulptur.
Programmpunkte
Gisela Mayer von der Stiftung Winnenden eröffnet die Veranstaltung; Die Schülerin Leandra Siems-Hoffmann wird durch die Präsentation führen. Die Jugendlichen zeigen auf, welche Gedanken hinter dem Friedensmonument stehen.
Dann wird Innenminister Schünemann den Schülern symbolisch Stahl überreichen. Das Metall stammt ursprünglich aus eingeschmolzenen Waffen und soll ein Symbol für den Frieden darstellen.
Weitere Redner sind Landrat Michael Höbrink und der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Björn Thümler sowie Bürgermeister Roland Schiefke.
Schulleiter Klaus Dannemann erklärt: „Diese Veranstaltung ist der Startschuss für die öffentliche Beteiligung an dem Projekt. Die Schülerinnen und Schüler haben wirklich viel Herzblut investiert und sich sogar am Wochenende getroffen, um das Projekt zu bewerkstelligen.“ Am kommenden Mittwoch werden neben dem 80-köpfigen Lehrerkollegium des Gymnasiums auch Vertreter vom Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) sowie Sponsoren des Projekts anwesend sein. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, betont Dannemann.
Entstehung des Projekts
Der Grundgedanke zu diesem Projekt, den Stahl der eingeschmolzenen Waffen für ein Monument gegen Gewalt zu verwenden, stammt von Bertholt Riesenbeck. Er wandte sich an den Schulleiter. Schließlich wurde das Projekt zum Thema eines Seminarfachs gemacht, das die Lehrkräfte Sina Adler und Tanja Pautsch betreuen. Die Schüler haben sich freiwillig zu diesem Seminarfach angemeldet und arbeiten seit Beginn des Schuljahres 2010 an der Umsetzung; dabei helfen ihnen der Künstler Johannes Cernota und die Gießerei Büsching.



