Trendsport: Gymnasiasten organisieren Schnitzeljagd zum Thema Brake. Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche. 14 Schüler werden dafür ein eigenes Konzept entwickeln. (von Olga Katzendorn, NWZonline)
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Einführung ins Geocaching: Jochen Schierloh zeigt den Schülern, worauf man bei dem GPS-Gerät achten muss. |
Brake - Das Projekt „Communauten" ist am Donnerstag offiziell im Schiffahrtsmuseum gestartet worden. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine Arbeitsgemeinschaft (AG) am Gymnasium Brake, die im Schuljahr 2010/2011 zum ersten Mal angeboten wird. Hierbei lernen Schüler die Grundlagen des Geocaching kennen. Bei ihrem Besuch im Museum wurden die Schüler von ihrer Lehrerin Hanna Gloy-stein, der Projektleiterin Barbara Müller, dem Schulassistenten Jochen Schierloh und der Museumsleiterin Dr. Christine Keitsch begleitet.
Zum Einstieg bekamen die Nachwuchs-Geocacher spezielle Buttons, mit denen sie nun jederzeit das Museum besichtigen dürfen. Nach einer Führung durch den Bereich Navigations im Museum, bekamen sie die Koordinaten eines „Schatzes" – und eine Schnitzeljagd nahm ihren Lauf. Ausgerüstet mit einem GPS-Gerät, machten sich die Schüler auf die Suche nach Schätzen, die Unbekannte an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.
Ins Leben gerufen und unterstützt wurde das Projekt von der Stiftung Niedersachsen. Unter Leitung der Kunstschule im Packhaus sollen die „Communauten" eine GPS-gestützte Schnitzeljagd zu verschiedenen historischen Orten in Brake und Umgebung konzipieren und erstellen.
Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Gymnasium Brake, dem Schiffahrtsmuseum, der städtischen Jugendarbeit sowie dem Verein Brake Tourismus und Marketing und außerdem mit Bürgern der Stadt durchgeführt.
„Das Ziel ist, mit Hilfe kreativer Fragestellungen und einfallsreicher Lösungen die Fantasie der Jugendlichen anzusprechen, die Geschichte ihres Heimatortes zu verstehen und schätzen zu lernen, Medien- und Vermittlungskompetenz zu entwickeln und sich mit anderen über die eigene Stadt auszutauschen", erklärt Jochen Schierloh.
Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene sollen das neue Hobby ausprobieren können. Besonders für Touristen ist es eine gute Gelegenheit, viel über die Stadt Brake zu erfahren.